Le Ménagier de Paris · Paris · 1393
Poree. Troiz manieres de porees sont, selon le dit des queulx qui les nomment: l'une poree blanche, l'autre poiree vert, l'autre poree noire.
Base de Français Médiéval (BFM), ENS Lyon – TEI P5, Lizenz Etalab
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Porée. Drei Arten von Porées gibt es, nach dem Wortlaut derer, die sie benennen: die eine ist eine weiße Porée, die andere eine grüne Porée, die dritte eine schwarze Porée.
Eine Porée war im Mittelalter ein dicker Eintopf oder Brei, der aus verschiedenen Zutaten wie Gemüse, Fleisch oder Fisch zubereitet wurde. Der Name leitet sich oft von 'poireau' (Lauch) ab, aber die Gerichte konnten sehr vielfältig sein und waren ein Grundnahrungsmittel.
Nein, dieser Text ist lediglich eine Einleitung und Klassifikation der verschiedenen Porée-Arten, die im Ménagier de Paris beschrieben werden. Er gibt keine konkreten Zutaten oder Zubereitungsschritte an.
Dieses Rezept stammt aus dem 'Ménagier de Paris', einem französischen Haushaltsbuch, das um 1393 verfasst wurde. Es ist eine wichtige Quelle für die mittelalterliche Küche und das häusliche Leben in Paris.
Die Farben (weiß, grün, schwarz) deuteten auf die Hauptzutaten oder die Art der Zubereitung hin. Eine 'weiße Porée' könnte mit Mandeln oder Milch zubereitet worden sein, eine 'grüne Porée' mit vielen Kräutern oder Lauch, und eine 'schwarze Porée' eventuell mit Blut, dunklen Gewürzen oder durch Anbrennen.